Startseite
German English
Zielsetzung

EFP ist ein Framework für die Unterstützung von Entwicklungen komplexer Software-Anwendungen, auf Basis von StarData-Produkten. Das Framework basiert und verwendet folgende moderne Technologien wie Java (J2EE, EJB), XML, Application Server (JBoss, WebLogic, WebSphere), Databases, Generatoren (TLGen) etc.

Business Vorteile

  • Geringe Kosten für optimale Lösungen
  • Neue Möglichkeiten für Ihre Businesserweiterung
  • Erleichterung von Massenverarbeitung
  • Steigerung der Betriebseffizienz

Teschnische Vorteile

  • Schnelle und einfache Entwicklung von komplexen Programmen durch vorgefertigte Programmteile
  • Kostengünstige Wartung und Weiterentwickelung durch die intelligente Architektur
  • Abbildung komplexer Geschäftsvorgänge
  • Einfache Integration von vorhandener Software mittels EFP in das neue Projekt
  • Plattform - Unabhängigkeit
  • Leichte Arbeitskontrolle (z.B. E-Mails, SMS)
  • Schnellerer Datenzugriff
  • Schnelle, leichte und zukunftssichere Erweiterbarkeit des Projekts durch die Services-Module (z.B. Archivierung)

Laden Sie sich unsere EFP Präsentation im Download-Bereich runter.

Tools

Folgende Produkte gehören zum EFP-Framework:

  • EdCore: graphischer Editor zur Gestaltung / Erstellung von Formularen
  • EdFrame: graphischer Editor zur schnellen, einfachen GUI-Erstellung der Programm-Struktur
  • ProMan: der Server -Prozessmanager
  • Convert, Core: Klassen-Bibliothek für die Darstellung und Konvertierung von Formulare und Dokumente, z.B. in folgenden Formaten XML, PDF, AFP, HTML
  • RTFrame: Unterstützt bei der GUI die Oberflächen-Realisierung
  • RTWeb: wie RTFrame jedoch für die Darstellung von Web-Inhalte
Architektur

Die richtige Systemarchitektur entscheidet größtenteils über den Erfolg von EDV-Programmen. Aus diesem Grund führen ein paar allgemeine Regeln / Richtlinien zur optimalen und effizienten Programmgestaltung, welche alle in EFP eingeflossen sind und verwendet bzw. beachtet werden.

EFP-Architekturbild

EFP Ebene

Für die Projektentwicklung unterscheiden wir 3 wichtige Ebenen / Schichten:

  • Presentation Tier (GUI)
  • Business Logic Tier (Geschäftslogik)
  • Data Tier

Notwendig für die Kommunikation mit Fremdsystemen (Partnersystemen) ist das Integration oder Communication Tier

Presentations Ebene

Das Presentation Tier ist das Interface zwischen Anwender und der Applikation. Dies kann beim Client z.B. über den Browser oder einer installierten GUI sein.

Die Verbindung mit dem Server wird durch das Business Common Interface (BCI) ermöglicht. Dieses ist neutral und nur die Daten dürfen es passieren. Es kann vollständig generiert werden.

Business Logic Ebene

Das Business Logic Tier enthält verschiedene Geschäftsregeln und Operationen mit denen die Daten ausgeführt werden:

  • Domain beinhalten die tatsächlichen Fachlogiken des Programms
  • Daten Interface hält die Datenobjekte, die für die Applikation notwendig sind. Dort wird die Umwandelung der Daten-Objekte von den Clients und dem Daten Tier abgewickelt
  • Persistence beinhaltet die Mechanismen für die Verwaltung und Speicherung von Daten
  • Services sind nach bedarf laufende Prozesse, die für verschiedene Aufgaben zur Verwendung der Daten benötigt werden (z.B. Web Services, Konvertierung in PDF, etc.)

Daten Ebene

Das Data Tier verwaltet alle Daten, die das Programm verwendet. Dort werden auch die Daten digital archiviert.

Tiers und Layers

Je deutlicher die Trennung zwischen den Schichten / Ebenen (Tiers) sind, desto besser ist die Wartung und die Weiter-entwicklung des Projekts gewährleistet.

Innerhalb eines Projektes sind die Layers (Subsysteme) zu gestalten. Die Layers sind vertikal zu sehen und entsprechen der Fachlogik.

Beispiele
EFP-Architekturbild

1. Digitales Archivierungssystem

Moderne Unternehmen verfügen über eine Menge von Dokumenten, die Ihre Geschäfte abbilden und dokumentieren. Doch verschiedene Ereignisse erfordern, dass man diese Dokumente überprüft, nacharbeitet, in Beziehung zu einander oder zu neuen Geschäftsprozessen setzt.

Realisiert mittels dem EFP Framework auf Basis modernster, zukunftssicheren Internet-Technologien, um bestehende Dokumentenbestände automatisiert mit Hilfe von Programmen zu überarbeiten und digital zu archivieren.

2. Integrationsprojekte

Die Anbindung mehrerer heterogener Systeme auf unterschiedlichen Systemplattformen (HOST, UNIX, Windows) und die Steuerung von übergreifenden Prozessen über diese Landschaft hinweg ist hierbei das Ziel. Es kann sich z.B. um ein Angebot auf eine Windows-Plattform handeln, das auf dem zentralen System wie einem HOST geladen, geprüft und dort weiter mit HOST-basierten Prozessen verarbeitet werden soll. Dies geschieht z.B. über Input/Output Services mit/ohne einem Konvertierungs-Service und geeigneten Fachprozessen (Services) (z.B. von Prozessen der Vertragsanlage und -verwaltung). Die Datenstrukturen, wie auch Regeln oder einer Darstellung (GUI), werden als Metadaten in einem Repository definiert und verwaltet.

3. Erweiterung von Legacy-Systemen (neue Fachlogik)

Die Erweiterung alter Programme ist oft eine aufwendige Aufgabe verbunden mit unkalkulierbaren Risiken. Nicht selten wird auch der vermeintlich einfache Weg des Missbrauchs vorhandener Felder und Funktionen für projektbezogene Zwecke begangen. Dies führt zu einer hohen Komplexität, somit zu hohen Folgekosten und einer schleichenden Destabilisierung der Anwendung bzw. der gesamten Anwendungslandschaft. Eine völlige Neuentwicklung alter Funktionalitäten verbietet sich jedoch häufig aufgrund des dafür erforderlichen Budgets als auch der unabsehbaren Risiken dieses Vorgehens.

Unser Konzept geht den Weg der externen Erweiterung von Legacy-Software. Alte Programmen wird hierbei ein externes - falls möglich ein internes - in beiden Fällen jedoch ein generisches Interface hinzugefügt. Darauf aufbauend kann auch eine neue Fachlogik außerhalb der alten Applikation mit einer moderner GUI/Browseroberfläche ergänzt werden. Es kann sich dabei z.B. um neue oder erweiterte Widerspruchsklauseln im Bank- und Versicherungsgeschäft handeln. Bereits getätigte Investitionen werden dadurch geschützt, neue Investitionen laufen nicht in alte Technologien, sondern können die Effizienzgewinne neuer Techniken realisieren. Die erforderlichen Daten und Regeln werden in Form von Metadaten im Repository abgelegt.

4. Simples Beispiel

Finde verschriebenes Medikament, prüfe ob zugelassen, erkenne Verstöße und drucke Mahnungen aus

Realisierte Anwendungen

  • Digitale Archivierung von Börsen-Verkaufsbelege bei einer Bank.
  • Ein funktionierender Prototyp eines Kommunikations-Server bei eine Telekommunikation Firma.
  • Vertragsabwicklungen für eine Versicherung.